Fünf gute Gründe für Seniorenvertretungen

 

    1. Senioren­vertre­tun­gen gestal­ten die Auswirkun­gen der demografis­chen Entwick­lung mit. Senioren­vertre­tun­gen bieten dabei ein­er wach­senden Bevölkerungs­grup­pe — näm­lich der der älteren Men­schen — eine Möglichkeit der unab­hängi­gen poli­tis­chen Teil­habe (= Par­tizipa­tion) inner­halb der Kom­mune.
    2. Senioren­vertre­tun­gen stel­len inner­halb der Kom­mune prak­tizierte poli­tis­che Teil­habe (= Par­tizipa­tion) dar und sind damit Bestandteil ein­er Teil­habekul­tur und -atmo­sphäre in der Kom­mune.
    3. Senioren­vertre­tun­gen gehören zu den weni­gen wach­senden poli­tis­ch engagierten Grup­pen. Als unab­hängige Mit­gestal­ter kom­mu­nalpoli­tis­cher Prozesse arbeit­en derzeit in NRW 166 Senioren­vertre­tun­gen (von 369 Kom­munen ins­ge­samt), weit­ere sind in der Grün­dung befind­lich.
    4. Senioren­vertre­tun­gen wirken im vor­par­la­men­tarischen Raum, das heißt, sie wol­len ergänzend zu den legit­imierten Vertreterin­nen und Vertretern vor­bere­i­t­end, ergänzend und ent­las­tend arbeit­en. Sie fordern in den Auss­chüssen des Rates ein Antrags- und Red­erecht. Senioren­vertre­tun­gen stel­len gelebtes bürg­er­schaftlich­es Engage­ment dar. Sie bieten, ger­ade vor dem Hin­ter­grund ein­er wach­senden und bekla­genswerten Poli­tikver­drossen­heit, eine unter­stützenswerte Form der poli­tis­chen Teil­habe. Sie sind daher — im wohlver­stande­nen Eigen­in­ter­esse ein­er aktiv bürg­er­schaftlichen Kom­mune — zu fördern.
    5. Senioren­vertre­tun­gen wirken stets gen­er­a­tionsüber­greifend, denn Alter ist ein Prozess, der mit der Geburt begin­nt und alle Men­schen zu unter­schiedlichen Zeit­en bet­rifft.