Emp­feh­lung des Deut­schen Ver­eins für öffent­li­che und pri­va­te Für­sor­ge e.V. für eine inte­grier­te Senior*innenpolitik


Ziel der Emp­feh­lun­gen ist es, eine inte­grier­te, kom­mu­nal ver­an­ker­te Senior*innenpolitik zu stär­ken, die durch die Ver­net­zung von Alten­hil­fe- und Pfle­ge­struk­tu­ren mehr Selbst­be­stim­mung, Teil­ha­be, Prä­ven­ti­on und bedarfs­ge­rech­te Unter­stüt­zung im Alter ermög­licht. Um dies zu errei­chen, sind aus Sicht des Deut­schen Ver­eins die Schaf­fung einer flä­chen­de­cken­den Pla­nungs­grund­la­ge, das Neu­den­ken von Netz­werk­struk­tu­ren, die Stär­kung zivil­ge­sell­schaft­li­cher und ehren­amt­li­cher Mit­ver­ant­wor­tung im Sin­ne von Sor­gen­den Gemeinschaften/Caring Com­mu­ni­ties sowie die Ver­bes­se­rung der Rah­men­be­din­gun­gen für Teil­ha­be, Prä­ven­ti­on, Gesund­heits­för­de­rung und Reha­bi­li­ta­ti­on im Alter not­wen­di­ge Schrit­te. Dar­über hin­aus wer­den Emp­feh­lun­gen für die Wei­ter­ent­wick­lung von Bera­tungs­struk­tu­ren im kom­mu­na­len Raum for­mu­liert, die stär­ker dezen­tral, inte­griert, auf­su­chend und prä­ven­tiv gedacht wer­den soll­ten.
Die Emp­feh­lun­gen rich­ten sich vor allem an Land­krei­se und kreis­freie Städ­te sowie kreis­an­ge­hö­ri­ge Städ­te und Gemein­den als steu­ern­de und koor­di­nie­ren­de Akteu­re vor Ort. Expli­zit sind auch die Pfle­ge- und Kran­ken­kas­sen auf­ge­for­dert, die Umset­zung zu unter­stüt­zen. Über­grei­fend sind Bund und Län­der adres­siert, um not­wen­di­ge Rah­men­be­din­gun­gen zu schaf­fen.